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Die Waffenpräsentation wird bei Tageslicht auf der Bastion und im Feldlager stattfinden. Gezeigt wird die waffentechnische Entwicklung von der Ritterzeit bis zur Zeit Napoleons.
 
Zu Beginn der Vorführung werden Waffen wie Dolche, Schwerter, Rapier und Säbel demonstriert.
Überaus eindrucksvoll ist die Vorführung der Pikeniere. Getreu dem Sprichwort "von der Pike auf lernen" wird die Ausbildung eines einfachen Soldaten in den früheren Heeren gezeigt. Zunächst musste er den Umgang mit der Pike lernen, bevor er bei entsprechender Eignung Musketier werden konnte.

Ein weiteres Sprichwort soll ebenfalls näher beleuchtet werden. Der Ausdruck "Lunte gerochen" stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Die Lunte für die Musketen ist mit Salpeter getränkt und hat einen recht eigentümlichen Brandgeruch. Roch man früher die Lunte, war es oft schon zu spät um noch zu reagieren.

Auch die Schutzbewaffnung, also die Panzerung, wird anschaulich erklärt. Die Besucher haben die Möglichkeit alle Dinge anzufassen oder gar anzuprobieren. Dabei sind natürlich auch Fotoshootings für das Erinnerungsalbum möglich.

Nach der Demonstration der Handwaffen wird die Artillerie präsentiert. Hier reicht die Bandbreite von der Hakenbüchse über leichte und schwere Kanonen bis hin zum Mörser. Dabei wird es wirklich sehr laut zugehen. Leute mit empfindlichem Gehör sollten hier besser fern bleiben. Alle gezeigten Waffen sind Nachbauten von Originalstücken und funktionieren auch wirklich. Die Feuerwaffen sind auch für den scharfen Schuss geeignet und verfügen über die entsprechenden staatlichen Beschusszeichen.

Es wird ebenfalls live gezeigt, wie man Schusswunden in früheren Zeiten behandelte. Diese Feldoperation ist nichts für schwache Nerven. Nach einer Betäubung mit Hochprozentigem wird dem Verletzten vom Feldscher die Kugel aus der Brust operiert. Anschließend wird die Wunde mit einem glühenden Eisen ausgebrannt.
 
 
 
 
     
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